Für viele von uns ist es jedes Jahr immer wieder das gleiche Spiel. Wir freuen uns, dass die kurzen und kalten Wintertage endlich vorbei sind. Draußen scheint die Sonne, wir benutzen vielleicht sogar schon wieder Sonnenschutz, die Blumen und Bäume zeigen uns ihre schönen Blüten, die nach dem Winter wieder auskeimen. Die Tage werden jetzt immer milder, einen Schal können wir uns jetzt definitiv sparen.

Und trotzdem fällt es manchen von uns unfassbar schwer, in die Gänge zu kommen, aktiv zu werden, aufzustehen. Statt erfrischt und voller neuer Energie fühlen viele von uns sich schlapp, matt und einfach nur müde. Das ist die Frühjahrsmüdigkeit, die uns zu schaffen macht. Eigentlich verspricht die frische Luft und die aufblühende Natur Energie und Aufbruch. Doch statt von der Wärme und der grünen Natur inspiriert zu sein, fehlt uns völlig die Energie aus dem Bett zu kommen. Woran liegt das? Wir verraten heute im Blogpost die besten Tipps, wie man fit ins Frühjahr starten kann – wie komme ich wieder richtig in Schwung?

Einige Tipps, um wieder in Bewegung zu kommen – Sport macht munter

Noch vor wenigen Monaten haben wir uns allerlei gute Vorsätze zurechtgelegt. Wenn der Winter vorbei ist, dann sollte endlich frische Luft, mehr Bewegung und Sport angesagt sein. Gesunde Ernährung sollte auch mit auf dem Plan stehen und wir wollten immer ausgeruht aus dem Bett aufstehen und sofort mit Energie in den Tag starten. Irgendwelche Ziwschenfälle und Ausreden hindern uns dann aber meistens doch wieder daran, voller Elan die neue Jahreszeit zu begrüßen. Stress im Job oder privat, Verpflichtungen, ein hektischer Alltag und schlechtes Wetter halten uns dann doch davon ab, fit ins Frühjahr zu gehen. Die lästige Frühjahrmüdigkeit kommt meistens noch erschwerend hinzu. Warum sind wir im Frühjahr eigentlich so schlapp?

Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit

Wie so viele Dinge in unserem Leben wird auch die Frühjahrsmüdigkeit von Hormonen gesteuert. Während wir im Winter besonders viel Melatonin produzieren, wird mit häufiger Sonne und längerem Tageslicht mehr und mehr Serotonin hergestellt. Diese beiden Botenstoffe senden unserem Gehirn nun widersprüchliche Signale. Denn die “Frühlingshormone” wirken ganz anders als das Melatonin, das den dunklen und kalten Winter über ausgeschüttet wird. Der Körper braucht in dieser Übergangsphase nun etwas Zeit, um wieder sein Gleichgewicht zu finden. Daher kommt diese Antriebs- und Lustlosigkeit und unsere bedrückte Stimmung, die wir unter dem Begriff der Frühjahrsmüdigkeit kennen. Umso wichtiger ist es, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich trotzdem in Bewegung zu bringen.

Das kann man gegen Frühjahrsmüdigkeit tun:

Verhindern können wir leider nicht, dass die Frühjahrsmüdigkeit uns heimsucht. Aber mit einigen nützlichen Tipps und Tricks können wir uns ihrer ganz gut erwehren. Der Schlüssel zum Glück heißt Bewegung. In der Kombination mit frischer Luft kommen wir damit wieder problemlos in die Gänge und gewinnen den Schwung und Elan wieder, mit dem wir kraftvoll in den Fühling starten können. Mit Aktivität an der frischen Luft helfen wir unserem Körper, schneller wieder vom Winter auf Sommermodus umzuschalten. Doch keine Angst. Das heißt nicht, dass wir ab sofort jeden Tag eine Stunde joggen gehen sollten. Es reicht schon, einmal am Tag einen kurzen Spaziergang einzulegen. Zehn bis fünfzehn Minuten an der frischen Luft können schon ausreichen, um dem Körper auf die Sprünge zu helfen.

Joggingplan für Anfänger

Wer sich am Joggen probieren will, hat eine gute Wahl getroffen. Nicht nur, dass man dabei außer einem Paar Laufschuhe kaum etwas braucht. Beim Joggen bewegen wir uns an der frischen Luft und fördern unsere Gesundheit. Wer mit kleinen Schritten anfängt, wird auch schnell Verbesserungen in Tempo und Ausdauer feststellen können. Wichtig ist dabei nur, die Ziele gerade am Anfang nicht zu hoch zu stecken. Wer das erste Mal Joggen geht, sollte sich kleine Ziele stecken. Eine halbe Stunde am Stück laufen – das wird nicht auf Anhieb klappen. Stattdessen sollte das Workout in kleinere Teile zerlegt werden: Drei Minuten joggen, dann zwei Minuten Gehpause – und das acht Mal wiederholen.

So werden Muskulatur, Kreislauf, Sehnen und Gelenke schonend an die Aktivität gewöhnt und können sich auf Leistungssteigerungen besser einstellen. Nach zwei Tagen kann man schon auf fünf Minuten joggen und zwei Minuten Gehpause erhöhen, dann auf sechs Minuten mit drei Minuten Gehpause und nach einer Woche schon auf drei Mal acht Minuten mit drei Minuten Gehpause dazwischen. Bald kann man zwei mal hintereinander eine Viertelstunde schaffen und bevor man sich versieht, klappt es auch mit der halben Stunde am Stück. Wer es soweit geschafft hat, ist kein Anfänger mehr! Dann kann man sich mit einem Laufplan für Fortgeschrittene ausprobieren und die Erfolge weiter ausbauen.

Radfahren gegen Frühjahrsmüdigkeit

Echte Wunder wirken kann auch eine kleine Runde mit dem Fahrrad. Dabei wird der ganze Körper aktiviert und das Tempo und die Intensität können selbst gewählt werden. Fahrrad fahren ist die perfekte Waffe gegen Frühjahrsmüdigkeit. Fitness-Neulinge können sich mal nach einem Aquafitness-Kurs umschauen – die sind auch für Übergewichtige besonders geeignet. Das Wichtigste beim Sport treiben ist und bleibt: Es muss Spaß machen. Denn sonst fehlt bald schnell die Motivation, am Ball zu bleiben. Wenn man sich auf den Sport freut, fällt es auch leichter, loszulegen. Erhöhen kann man den Motivations- und Spaßfaktor besonders leicht, indem man sich mit Freunden und Familie zum gemeinsamen Sportmachen verabredet. Das macht mehr Spaß und die Zeit vergeht viel schneller!

Fit mit Hilfe der richtigen Ernährung

Ob es nun darum geht, einige aus dem Winter übrig gebliebene Pfunde zu viel zu beseitigen oder ob man sich einfach nur rundum fitter fühlen möchte: Gesunde Ernährung ist in jeder Hinsicht gut für uns. Viel Gemüse und frisches Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte helfen uns ebenso, in Schwung zu kommen. Denn wenn unser Stoffwechsel mit gesunden Mahlzeiten angeregt wird, geben wir dem Körper Energie. Außerdem nie vergessen: genug trinken. Am besten eignet sich Wasser und ungesüßte Tees, um die tägliche Mindestmenge von 2 bis 3 Litern zu erreichen. Alkohol, Koffein oder Nikotin sollten in Maßen genossen oder besser ganz vermieden werden – sie können dazu führen, dass sich unsere Müdigkeit noch verstärkt.

Es ist gar nicht so schwer, sich aufzuraffen. Mit einer kleinen Portion Motivation fällt es nicht so schwer wie man glaubt, der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen zu schlagen und fit durch den Frühling zu kommen.