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Wer will das nicht: Ein strahlendes Lächeln, das die Mitmenschen mit Schönheit blendet. Weil schöne Zähne einen enormen Einfluss auf die Attraktivität haben, boomen alle Maßnahmen, die die Zahnschönheit betreffen: Mittlerweile ist die Zahnspange nicht mehr nur für Teenager gesellschaftsfähig und unsichtbare Zahnkorrekturen durch Zahnschienen werden immer beliebter. Bleaching ist schon lange kein Fremdwort mehr aber der neueste Trend in Sachen Zahnschönheit ist das sogenannte Tooth Bonding.

Strahlen um die Wette

Weiße, ebenmäßige Zähne symbolisieren Gesundheit und Schönheit und damit auch Jugend. Das ist sogar wissenschaftlich bestätigt: Menschen mit weißeren Zähnen wirken nach einer Studie des renommierten King’s College beliebter, intelligenter und kompetenter als Menschen mit verfärbten oder schiefen Zähnen. Je weißer die Zähne, desto besser der Eindruck also.

Dieser Attraktivitätsbonus ist nicht gering einzuschätzen. Beruflich und auch bei der Partnersuche spielen schöne, gepflegte Zähne eine wichtige Rolle. Wir wissen: Attraktive Menschen haben bessere Chancen – das ist in zahlreichen psychologischen Studien nachgewiesen worden. Und es gibt kaum ein Merkmal, dass einen so großen Einfluss auf unsere Attraktivität hat, wie schöne Zähne. Das wussten schon die alten Römer, die genauso viel Wert auf schöne Zähne legten und sogar als Erfinder der Zahnpasta gelten.

Es gibt einiges, dass wir selbst tun können, um der Schönheit unserer Zähne auf die Sprünge zu helfen. An allererster Stelle steht natürlich eine gute Zahnpflege. Zudem sollten wir Lebensmittel, die die Zähne verfärben, nur in Maßen genießen – dazu gehören etwa Kaffee, Tee, Nikotin oder Rotwein. Und natürlich sind regelmäßige Zahnarztbesuche Pflicht.

Was aber, wenn das alles nicht hilft? Nicht jeder hat von Natur aus weiße oder gleichmäßige Zähne und nicht jeder möchte auf seinen Kaffee verzichten. Was ist mit Zähnen, die nach einer Wurzelbehandlung dunkler geworden sind? Der Markt ist überschwemmt von Mittelchen, die uns bei genau diesen Problemen helfen sollen. Sie versprechen schöne Zähne und die Beseitigung von Verfärbungen. Da diese Produkte aber nicht immer halten, was sie versprechen, oft so gut wie gar nicht helfen oder der Effekt schnell verpufft ist, empfehlen wir euch den Gang zum Zahnarzt.

Lass den Profi ran

Zahnästhetik sollte deine Zahnärztin oder dein Zahnarzt schon mindestens anbieten, wenn du ihm deine Beißerchen anvertrauen willst. In den meisten Leistungskatalogen der Zahnärzte ist Bleaching – also das Bleichen der Zähne aufgeführt. Bleachings sind eine effektive Methode, um die Zähne von Verfärbungen zu befreien und sie weißer zu kriegen. Natürlich kannst du dabei auch auf Bleaching-Produkte aus der Drogerie zurückgreifen: Strips, Schienen oder Gels – hier finden sich zahlreiche Möglichkeiten des Bleachings. Aber Achtung: Oft genug bringen diese Bleaching-Präparate wenig bis gar nichts, so dass du dich lieber vom Profi behandeln lassen solltest.

Der Zahnarzt hat zwei Möglichkeiten ein professionelles Bleaching durchzuführen: Entweder bleacht er deine Zähne mit Schienen, die individuell auf deine Zähne angepasst sind. Diese nimmst du nach Hause und lässt sie über Nacht im Mund. Nach einer bestimmten Zeit (meist zwei Wochen) ist das gewünschte Ergebnis erreicht.

Viel einfacher – aber auch teurer – ist das Bleaching in der Zahnarztpraxis. Hier benutzt der Zahnarzt ein Gel, dass mit Licht erwärmt wird. Nach zwei bis vier Sitzungen ist das Bleaching fertig und die Zähne sind weißer. Weil dies eine sehr aggressive Form des Bleachings ist, muss der Zahnarzt Maßnahmen ergreifen, um das Zahnfleisch zu schützen.

Eine kleine Warnung als Nachsatz: Übertreibe es nicht mit dem Bleaching. Zu weiße Zähne wirken unnatürlich und abschreckend und machen den Effekt schöner Zähne zunichte. Lass den Zahn nicht heller als deinen natürlichen Weißton aufhellen.

Ein schöneres Gebiss mit Veneers

Eine weitere Methode zur Verschönerung der Zähne sind sogenannte Veneers. Das sind hauchdünne Verblendschalen, die aus Keramik oder Kunststoff hergestellt sind. Diese werden mit einem speziellen Kleber auf die Zähne angebracht. Der Vorteil: das Aussehen der Zähne wird verbessert und auch leichte Feldstellungen können korrigiert werden. Der Nachteil: Zuweilen müssen vor dem Anbringen der Veneers die Zähne abgeschliffen werden – das verringert die gesunde Zahnsubstanz. Weil sich diese nicht nachbildet, muss fortan immer ein Veneer auf dem betroffenen Zahn angebracht werden. Allerdings halten Veneers bis zu 20 Jahre, so dass dieser Nachteil vielleicht eher zu verkraften ist.

Tooth Bonding – die neuste Methode aus den USA

Was sich ein wenig wie ein Begriff aus der Sado-Maso-Szene anhört, ist in Wirklichkeit eine neue Methode für schönere und weiße Zähne. Tooth Bonding sind weiße Folien, die mit einem Spezialkleber auf den Zähnen angebracht und mit Licht gefestigt werden. Die Folien sind hauchfein, passen sich an die Kontur des Zahnes an und wirken durch ihr natürliches Zahnweiß sehr natürlich. Tooth Bondings sind nahezu unsichtbar und eine echte Alternative zu den oben beschriebenen Veneers, eben weil sie keinen gesunden Zahnschmelz abtragen und eine schöne, natürliche Zahnreihe schaffen.

Tooth Bonding ist besonders geeignet für Patienten, die kleine Veränderungen an ihren Zähnen durchführen wollen oder die nicht den gesamten Zahn abdecken wollen. Für Menschen mit abgebrochenen Zahnstellen zum Beispiel ist Tooth Bonding ideal. Die Methode kann aber auch genutzt werden, um unregelmäßige Zähne zu kaschieren oder verfärbte Zähne abzudecken.

Wie funktioniert das Tooth Bonding?

Die Prozedur dauert in den meisten Fällen rund 60 bis 90 Minuten. Zunächst wird der zu behandelnde Zahn gereinigt und getrocknet. Das ist deshalb so wichtig, weil es das Anheften des Tooth Bondings begünstigt. Dann wird ein Spezialkleber angebracht und die Folie auf die zu behandelnde Stelle gelegt. UV-Licht härtet Kleber und Folie, so dass das Tooth Bonding mit dem Zahn verschmilzt. Diese Schritte werden solange wiederholt, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Danach feilt der Zahnarzt am Zahn, bis der Patient mit dem Ergebnis zufrieden ist.

Für wen ist Tooth Bonding geeignet?

Tooth Bondings eigenen sich besonders für kleinere Korrekturen. Dazu gehören etwa das Verschließen von Lücken, das Auffüllen von abgebrochenen Zahnkanten oder die Abdeckung von verfärbten Zähnen. Auch kleinere Zahnfehlstellungen lassen sich mit den Folien optisch verbessern.  Bondings halten fünf bis 15 Jahre. Ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung. Das Ergebnis kann sich in den meisten Fällen wirklich sehen lassen!

Vor- und Nachteile des Tooth Bonding

Tooth Bonding ist eine recht einfache Methode, die sich in den meisten Fällen in rund einer Stunde beim Zahnarzt durchführen lässt. Zudem muss der behandelte Zahn kaum verändert werden: Es ist also zum Beispiel weniger oder keine Entfernung von Zahnschmelz notwendig, das heißt der Zahn bleibt intakt.

Zu den Nachteilen zählt unter anderem, dass die Folien nicht so lange wie Keramikveneers halten und deshalb öfter ausgewechselt werden müssen. Auch sind die Tooth Bondings anfälliger für Verfärbungen und können leichter abbrechen als Veneers.

Was ist besser: Bondings oder Veneers?

Sowohl Bondings als auch Veneers sind zwei großartige Methoden, um deine Zähne zu verschönern – egal ob im Hinblick auf die Größe, Form oder den Farbton. Lass dich von deinem Zahnarzt beraten welche der Methoden für deine Zähne besser sind. Vor- und Nachteile haben beide Methoden, so dass in jedem Fall individuell abgewogen werden muss. Mit welcher Methode erreichst du am besten dein Ziel eines sorgenfreien, strahlenden Lächelns?

Generell lässt sich sagen, dass Tooth Bondings für kleinere Zahnfehlstellungen und Korrekturen die geeignete Wahl sind, auch weil sie um einiges kostengünstiger sind als Keramikveneers. Dafür halten die Veneers aber länger und sind darüber hinaus weniger anfällig für Verfärbungen oder Kratzer. Sie erfordern aber auch das Abschleifen von gesunder Zahnsubstanz. Wer aber größere Korrekturen vornehmen lassen will und eine langfristigere Lösung haben möchte, für den sind die Veneers sicherlich die bessere Variante.

Schöne Zähne führen zu einem schönen Lächeln und zu einer gesteigerten Attraktivität. Da lohnt sich der Aufwand sicherlich. Welche der oben genannten Methoden würdest du für deine Zähne in Betracht ziehen? Du hast zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl, um deine Zähne in ein strahlendes Lächeln zu verwandeln.