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Für gepflegte und gesunde Haare ist eine regelmäßige Pflege unersetzlich. Egal ob das Haar gesund oder bereits angegriffen ist. Auch wenn die Reinigung genauso wichtig ist: Die Pflege ist es letztendlich, die dem Haar Schutz gibt und Glanz verleiht. Die meisten Frauen greifen neben ihrem Haarshampoo zu Spülung und Haarkur. Beide haben eines gemeinsam: Sie pflegen das Haar. Doch worin besteht eigentlich der Unterschied? Und welche Pflege ist für welches Haar am besten geeignet? Das möchte ich Ihnen heute verraten.

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Spülungen und Haarkuren haben eine unterschiedliche Konsistenz. Neben dieser Eigenschaft unterscheiden sie sich in der Intensität der Haarpflege.

Spülungen

Die Spülung kann öfter als die Haarkur angewendet werden. Nach dem Waschen ist sie dazu geeignet, die geöffnete Schuppenschicht des Haares wieder zu schließen. Dieser Prozess macht die Haare glatt. Und je glatter die Haare, desto stärker der Glanz. Das liegt daran, dass glatte Oberflächen das Licht besser reflektieren können. Außerdem verhindert die Spülung das Eindringen von Schadstoffen in die Haare. Das Haar wird somit widerstandsfähiger. Eine Spülung darf nie vor einer Kur verwendet werden, da sie das Haar versiegelt und so die Pflegestoffe der Kur nicht mehr in die Haarstruktur eindringen können.

Die Haarkur

Im Gegensatz zur Spülung, die bei langem Haar ruhig bei jeder Haarwäsche angewendet werden kann, sollte die Kur nicht mehr als ein- bis zweimal pro Woche angewendet werden. Die Einwirkzeit der Kur ist länger als die der Spülung. Die Kur muss meist mehrere Minuten im handtuchtrockenen Haar einwirken. Die Kur versorgt das Haar nicht nur mit Stoffen, die es widerstandsfähiger machen, sondern baut das Haar gleichzeitig auf. Bei regelmäßiger Anwendung wird das Haar gekräftigt und fühlt sich weich und gepflegt an.

Haarkur oder Spülung?

Es ist möglich, bei wirklich pflegebedürftigen Haaren, beide Anwendungen zu kombinieren – aber nicht bei einer Haarwäsche. Dafür sollten Sie zunächst prüfen, ob Ihr Haar diese Pflege wirklich braucht, denn zu viel Pflege erschwert die Frisierbarkeit und macht das Haar kraftlos und schlapp. Ich empfehle wöchentlich eine Kur durchzuführen und bei glanzlosem Haar zusätzlich ab und an zu einer Spülung zu greifen.

Tipp: Bei einer Kur sollte man zu hochwertigeren Pflegeprodukten greifen, die keine billigen Silikone enthalten. Eine Spülung können Sie gelegentlich auch selbst machen, indem Sie Zitronensaft und Essig im Verhältnis von 1:4 mit Wasser vermischen. Das bringt Ihre Haare auf ganz natürlicher Basis zum Glänzen.

Und sollten Sie bei der Haarpflege professionelle Unterstützung wünschen, kontaktieren Sie uns gerne. Wir finden garantiert die geeignete Behandlung individuell auf Sie abgestimmt.

Ihre Heike Ackermann