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Mannomann – Rasurbrand!

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Welcher Mann kennt das nicht: nach der Rasur ist die Haut mit Rötungen und Pickelchen übersäht, die jucken und peinlich aussehen, vor allem am Hals. Oft leiden die Männer unter Rasurbrand, die sich nass rasieren oder die, die sowieso schon empfindliche Haut haben. Das Doofe an Rasurbrand ist, wenn er schon mal da ist, geht er tagelang nicht weg. Wie soll man ihn dann noch verstecken? Jetzt im Frühling geht man auch wieder ohne Schal raus, der wenigstens das Rasur-Desaster noch versteckt hätte. Aber eine langfristige Lösung ist auch das nicht. Das Einzige, was hilft, sind die richtigen Helfer und die richtige Männer Kosmetik. Außerdem sollte man sich die richtige Technik angewöhnen sowie gewisse Tipps und Tricks beherzigen. Um nie wieder Rasurbrand anheim zu fallen, habe ich euch die wichtigsten Regeln und Tipps zusammengestellt, einschließlich Produktempfehlungen. Hier können sowohl junge Rasureinsteiger wie Rasurprofis noch was lernen, da bin ich mir sicher.

Vor der Rasur ist nach der Rasur

Vor der Rasur ist nach der Rasur. Das heißt, was vor der Rasur passiert, ist entscheidend für das Rasurergebnis und eben auch für die Vermeidung von Rasurbrand. Vor der Rasur sollten konkrete Maßnahmen getroffen werden, aber auch grundsätzlich gibt es einiges zu beachten, was helfen kann. Natürlich schlägt nicht alles bei jedem an, jeder hat so seine eigenen Kniffe, die er bevorzugt. Aber generell sollte man darauf achten, dass man viel trinkt und sich regelmäßig rasiert. Bei der Rasur nicht gegen den Strich rasieren und die Haut immer schön zwischen zwei Fingern straffen. Begonnen wird immer am Hals. Entscheidend ist auch ein relativ langsames und zartes Vorgehen. Zug um Zug dabei die Klinge sorgfältig ausspülen. Außerdem ist eine regelmäßige Herrenpflege zu empfehlen, die die Haut fit, gesund und widerstandsfähig hält, sodass sie optimal gerüstet ist. Sie sollte eurem Hauttyp entsprechen und am besten von einer Marke und einer Männer Pflege Linie sein. Ein regelmäßiges Peeling (an einem Tag, an dem nicht rasiert wird!) und eine regelmäßige Gesichtsmaske sind wichtig, um trockene Haut oder Problemhaut zu vermeiden beziehungsweise zu pflegen. Die Männer Kosmetik, die für die Rasur verwendet wird, muss zudem richtig angewendet werden, dazu gleich mehr. Achtet bei dem Kauf der Produkte darauf, dass es hochwertige Kosmetikprodukte sind, denn, wie mein Freund zu sagen pflegt, wer billig kauft, kauft zweimal. All das sorgt für eine höhere Wirksamkeit. Erleichtert euch das Rasieren im Vorfeld durch eine klärende Gesichtsreinigung, die die Barthaare auch schon mal warm und weich macht.

Extra Tipp: Vor der Rasur statt danach duschen (oder baden), das hat einen noch stärkeren Effekt. Alternativ kann ein warmer Waschlappen oder ein warmes Handtuch (nach der Gesichtsreinigung) ein paar Minuten auf die Haut gelegt werden.

Scharfes Geschoss – Die Rasierklinge(n)

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Bevor es mit der Prozedur losgehen kann, müssen frische und saubere Rasierklingen beziehungsweise eine Rasierklinge/ein Rasiermesser bereit liegen. Außerdem sollte die Klinge in jedem Fall so scharf wie möglich sein. Sonst drückt man automatisch immer fester auf die Haut, was nicht gut ist. Zudem erwischt eine stumpfe Klinge unter Umständen nicht jedes Haar und erhöht die Notwendigkeit eines zweiten Rasiervorgangs. Einwegrasierer sind meiner Meinung nach Schrott und daher zu vermeiden. Besser, ihr investiert regelmäßig in gute Rasierer und Klingen. Es lohnt sich im Kampf gegen den Rasurbrand, versprochen.

Must-haves im Männerbad –Rasierseife, Rasiercreme und Co

Wichtig ist jetzt die Männer Kosmetik wie Rasiercreme, Rasierschaum und Co, die die Rasur erleichtert und so Rasurbrand vermeidet. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Produkte für die Rasur, sodass man vielleicht gar nicht weiß, wo jetzt die Unterschiede in der Anwendung oder in der Wirksamkeit liegen. Um hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, gehe ich mal alle Optionen durch. Noch vor einer Kaufentscheidung sollte der Hauttyp bestimmt werden, also hat man sensible Haut, unreine Haut, trockene Haut, normale Haut oder Mischhaut. Bei Unsicherheiten könnt ihr direkt vor Ort fragen oder telefonisch um Hilfe bitten. Beides  geht in unserem Day Spa in Mainz. Zusätzlich könnt ihr euch überlegen, ob euch ein bestimmter Duft, oder überhaupt ein Duft, wichtig ist, welches Design oder Label zu euch passt und wie das Budget aussieht. Ich kann die hochwertigen und originellen Rasurprodukte der italienischen Marke Proraso, die stylisch-nostalgischen von Baxtor of California aus den USA, die coole, witzige Männer Kosmetik von Mr. Natty aus London oder die deutsche Traditionsmarke Mühle empfehlen. Was die Produktarten angeht, hier noch mal ein kleiner Überblick, was ihr für die Nassrasur und im Kampf gegen Rasurbrand braucht (ein Produkt reicht). Achtung: Immer kurz einwirken lassen!

Proraso_produkteRasierseife

Die Rasierseife ist eines der ältesten und klassischen Rasierartikel des Mannes. Es gibt sie meist in einem Tiegel, in dem sie aufgeschäumt wird. Man kann sie auch in einer speziellen Rasierschale aufschäumen. Beides geht am besten mit einem Rasierpinsel, mit dem der Schaum dann auch aufgetragen wird, wobei das auch prinzipiell mit den Fingern geht. Die kreisende Anwendung eines Rasierpinsels erleichtert die Rasur insofern, als dass die Barthaare aufgestellt werden, es zu einer Massage der Gesichtshaut kommt und die Durchblutung angeregt wird. Der Vorteil der Rasierseife liegt darin, dass die Rasur wahrlich zelebriert wird. Sie ist meist Teil eines ganzen Rasiersets zu Hause. Der Nachteil von Rasierseife sehen manche im Zeitaufwand des Aufschäumens und in der Reinigung von Schale und Pinsel.

Rasiercreme

Eine Rasiercreme kann ebenfalls in einem Tiegel aufgeschäumt und mit einem Rasierpinsel aufgetragen werden.  Sie ist eher klassisch. Die Konsistenz des daraus resultierenden Schaumes ist fester und sahniger als die der Seife. Die Anwendung kann unter Umständen schneller und praktischer vonstattengehen. Auch auf Reisen ist die Rasiercreme in der Tube unkomplizierter, wie ich finde.

Rasierschaum

Auch der modernere Rasierschaum aus der Dose ist praktisch und schneller angewendet. Das Aufschlagen des Schaumes fällt hier ganz weg. Kurz schütteln, mit Pinsel oder den Händen einmassieren, kurz einwirken lassen und los rasieren. Fluffiger geht es kaum.

Rasiergel

Modernes Rasiergel ist Rasierschaum sehr ähnlich. Ich habe immer den Eindruck, dass es ergiebiger ist als Rasierschaum. Der Vorteil liegt gegenüber dem Rasierschaum darin, dass das Gel nicht so extrem schaumig wird. So kann man noch ein bisschen sehen, was man rasiert.

Rasieröl

Rasieröl hat den Ruf, besonders trockene und sensible Haut zu schonen. Das Öl ist klein, ergiebig und praktisch. Die Klinge rutscht quasi nur so über die Haut. Es gibt keinen Schaum. Der Nachteil ist die erschwerte Reinigung des Rasierers. Rasieröl gibt es zum Beispiel von Mr. Natty.

Wie geht’s nach der Rasur weiter?

Nach der Rasur müssen alle Reste abgewaschen werden, was essentiell für die Beruhigung der Haut und zur Vermeidung von Rasurbrand ist. Mit kaltem Wasser splashen und trocken tupfen, nicht trocken rubbeln. Im Anschluss einen Balsam, ein After Shave oder After Shave Cremes auftragen. Das beruhigt die Haut und beugt Irritationen und Rasurbrand vor. Optimal ist zum Beispiel der sanfte Rasurbalsam des deutschen Rasurprofis Mühle (für jeden Hauttyp). Mühle hat nämlich speziell eine naturkosmetische Pflegelinie für den Mann entwickelt. Die Rasurpflege gibt es auch im Set, das aus Rasiercreme und Rasierbalsam besteht.

Fazit

Wenn ihr all diese Tipps zur Rasiertechnik beherzigt und die richtigen und hochwertigen Herrenpflegeprodukte wiederum richtig verwendet, wie beschrieben, kann euch der Rasurbrand gar nix. Die Artikel gibt es bei uns im Day Spa oder hier in unserem Onlineshop Meinduft. Sollte Rasurbrand trotzdem weiterhin aufkommen und bis zu einer Woche anhalten, die Produkte wechseln oder lieber zum Hautarzt oder in die Apotheke gehen.

Viel Erfolg beim Kampf gegen den Rasurbrand,

eure Lucy