Gerade im Herbst und Winter ist sie durch die Kombination aus trockener Heizungsluft und winterlicher Kälte keine Seltenheit: Trockene Haut! Je nach Ausprägungsgrad kann sie mit regelrechten Ekzemen und Schuppenflechten einhergehen. Wer davon verschont bleibt, hat dennoch meist mit geröteten, spannenden oder juckenden Hautarealen zu tun.

Saisonal oder übers ganze Jahr?

Zwar kann trockene Haut unangenehm sein, gut behandelbar ist sie aber dennoch. Zumindest dann, wenn man Auslöser und Bekämpfungsmöglichkeiten kennt. Wer nur saisonal mit trockener Haut zu tun hat, der kann den Feuchtigkeitsgehalt der Haut mit reichhaltigen Cremes gut in den Griff bekommen. Helfen können bei extremer Kälte auch Wind-und-Wetter-Cremes, die die Haut vor der Austrocknung schützen. Auch feuchte Handtücher auf der Heizung oder ein Luftfeuchte-Regulierer können die gewünschte Wirkung erzielen.

Überprüfen Sie Ihre Lebensgewohnheiten!

Wer das ganze Jahr über trockene Haut hat, der sollte seine Lebensgewohnheiten einmal unter die Lupe nehmen. Denn: Falsche Ernährung kann ebenso ein Auslöser sein, wie mangelnde oder übertriebene Hygiene.

Grundsätzlich ist deshalb eine ausgewogene Ernährung empfehlenswert, die auch die Epidermis mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt. Rauchen und Alkohol sollten vermieden werden, wenn Sie trockene Haut haben, da sie nicht nur freie Radikale begünstigen, sondern auch allgemein zur Austrocknung der Haut beitragen. Wenn Sie schon einmal Nagellackentferner mit Alkohol auf der Haut hatten, wissen Sie sicherlich was gemeint ist.

Auch übermäßiger Stress und seelische Belastungen können die Haut aus ihrem Gleichgewicht bringen. Dann nämlich, wenn der Stress psychosomatisch wird. Neben sowieso schon fahler und müde aussehender Haut gesellt sich dann noch Trockenheit dazu.

Warum Wasser keine Feuchtigkeit spendet…

Auch wer viel schwimmt, muss aufpassen, um seine trockene Haut nicht noch mehr zu belasten. Grade chlorhaltiges Wasser ist bekannt für seine fett- und feuchtigkeitsentziehende Wirkung. Für Sportschwimmer gilt: Lieber in chlorarmem Wasser trainieren und besonders rückfettende und feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte verwenden. Auch alle Vielwascher unter uns sind angesprochen: Bitte nicht übertreiben! Je mehr Wasser und Seife unsere Haut belasten, desto mehr trocknet sie aus.

Wer extrem trockene Haut hat, der sollte sich zunächst von einem Hautarzt beraten lassen. Bei weniger schweren Fällen ist die Einstellung auf eine passende Pflegelinie sinnvoll. Sie kann den Feuchtigkeitsgehalt der Haut nachhaltig aufpolstern und zudem weitere Hautalterungsfaktoren aufhalten. Denn: Je trockener die Haut, desto schneller entstehen leider auch Fältchen!

Also immer schön cremen! Bei Bedarf beraten wir Sie gerne zu der für Sie geeigneten Pflegeserie.

Ihre Heike Ackermann