Zu den gängigsten Beauty-Produkten gehört der Highlighter nicht gerade.

iStock_000023838891XSmallUnd das liegt wohl vor allem daran, dass vielen Frauen überhaupt nicht bewusst ist, zu was dieser eigentlich taugt. Und das ist gar nicht so wenig, denn der Highlighter kann dem Make Up auf vielfältige Weise den letzten Schliff verpassen. Es ist ja den meisten sicher bekannt, dass man man mit dunklen Farben dafür sorgen kann, dass bestimmte Partien ein wenig nach hinten treten. Das Gegenteil ist bei hellen Nuancen der Fall, denn sie reflektieren das Licht und lassen die entsprechenden Stellen optisch etwas nach vorne treten. Somit ist der Highlighter wunderbar dafür geeignet, das Gesicht zusammen mit Bronzer zu modellieren. Dank dem bewussten Spiel mit Licht und Schatten können Vorzüge betont und kleinere Makel etwas kaschiert werden.Jeder, der sich auf dass Experimentieren mit Highlighter einmal einlässt, wird schnell merken, wie man das Gesicht damit optisch verändern kann. In erster Linie wird der Highlighter auf den Partien aufgetragen, die etwas aus dem Gesicht hervorragen. Dabei handelt es sich neben der Nase auch um die Wangenknochen, den Bereich unterhalb der Augenbrauen, das Kinn und den so genannten Amorbogen, das ist die kleine Wölbung mittig oberhalb der Oberlippe.

Doch ein Highlighter kann noch viel mehr.

Wenn man ihn im Innenwinkel der Augen platziert, dann sorgt er für einen wacheren und strahlenderen Blick. Im Handel findet man Highlighter in unterschiedlichen Nuancen und sowohl im Form von Puder oder Creme. Im Grunde ist es jedoch gar nicht notwendig, einen speziellen Highlighter zu kaufen, denn eine helle Foundation oder ein heller Lidschatten leisten die gleichen Dienste. Frauen mit einem recht dunklen Teint profitieren dabei am meisten von einer helleren Foundation als Highlighter. Dabei sollte die Foundation am besten in etwa zwei Nuancen heller als der natürliche Hautton sein.

Wenn man einen sehr natürlichen Effekt erzielen möchte, dann kann man auch einen Lidschatten in einem Hautton wählen und diesen mit einem transparenten Puder vermischen. Wenn man sich die Highlighter aus dem Handel betrachtet, dann wird man feststellen, dass es sowohl matte Produkte als auch solche mit dezentem Schimmer gibt. Außerdem gibt es noch Highlighter mit einem sehr starken Schimmer, das liegt daran, dass darin lichtreflektierende Partikel enthalten sind. Falls das Produkt jedoch zum Modellieren des Gesichtes eingesetzt wird, dann sollte es nicht schimmern, denn sonst wirkt die Haut schnell ölig.

Beim Highlighten sind die Wangenknochen am wichtigsten, man setzt an der höchsten Stelle an und arbeitet sich dann bis zum Ende der Lidfalte vor. Auf den Wangen kann auch ein schimmernder Highlighter eingesetzt werden, allerdings darf er dann nicht bis zu den Schläfen reichen. Im Kieferbereich hat ein schimmernder Highlighter allerdings nichts verloren, hier wird ein mattes Produkt auf dem vorderen Unterkiefer platziert und dann verblendet. Wenn eine starke Wölbung der Augenbrauen Schatten auf die Nase wirft, dann kann man an der dunkelsten Stelle etwas Highlighter auftragen. Wenn man eine breite Nase optisch etwas verschmälern möchte, dann kommt auf die Mitte des Nasenrückens etwas Highlighter (jedoch niemals auf die Spitze der Nase!).

Viele Spass beim ausprobieren!

Liebe Grüsse aus Mainz.

Eure Kathrin

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