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Ganz schön haarig, was es an Gerüchten ums Haupthaar alles so zu plaudern gibt, findet Ihr nicht? Werden Haare ohne Shampoo gesünder? Machen Stylingprodukte das Haar kaputt und führt Stress wirklich zu Haarausfall? Ein Blick in die Mythologie der Haare lohnt sich!

Haarmythen: Das ist wahr

Pflegeprodukte verlieren nach häufigem Gebrauch ihre Wirkung. Ja, das ist tatsächlich so. Hier tritt der so genannte Gewöhnungseffekt ein. Allerdings gilt das nicht für immer. Wer ein paar Mal hintereinander ein anderes Produkt nutzt, kann danach zum Lieblingsshampoo zurückkehren.

Weniger Stress, weniger Haarausfall? Leider wahr! Oder anders: Gott sei Dank wahr! Denn so dient uns unser Haupthaar als Warnsignal bei Überbelastung. Wer unter Druck steht und viel Stress hat, der beeinflusst unbewusst seinen Haarzyklus. Büschelweise Haarverluste müsst Ihr aber nicht befürchten. Meist regelt sich das von selbst wieder. Einen Gang runterzuschalten tut aber sicherlich trotzdem gut!

Das Haar nur mit Wasser zu waschen, macht es gesünder. Ja, das regeneriert nämlich die Kopfhaut und beugt trockenen Längen vor.  Es reicht, wenn Ihr Euer Haar eine Woche lang nur mit Wasser wascht und anschließend ein bisschen Pflegeöl in die Spitzen gebt. Wer das nicht so lange aushält, benutzt nur alle paar Tage ein mildes Shampoo.

Haarmythen: Das ist falsch

Das Haarwachstum hängt von der Haarfarbe ab. Das ist ein falscher Haarmythos, der sich aber hartnäckig hält. Gerade bei blondem Haar hört man immer wieder, es würde langsamer wachsen als dunkles Haar. Falsch. Klar ist: das Wachstum ist genetisch bedingt. Viel dafür tun – außer gut pflegen – kann man also nicht!

Gels, Schaum und Haarspray trocknen das Haar aus. Nein, Haarmythen stimmen zum Glück nicht immer. Zumindest nicht mehr! Moderne Produkte enthalten Alkohol, der sich sehr schnell verflüchtigt. Zu Schäden an den Haaren kann das kaum führen. Wer ganz sichergehen will, greift auf alkoholfreie, mit Ölen oder Keratin angereicherte Produkte zurück.

Wieder was gelernt, oder?

Eure Jenny