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Falten geben einem Gesicht Charakter und gehören zum Älterwerden dazu. Dennoch gibt es einiges, dass wir tun können, um ein jugendliches Aussehen und eine elastische Haut zu erhalten: Von viel Feuchtigkeit für die Haut bis hin zum Sonnenschutz gibt es viele vorbeugende Maßnahmen. Was die meisten nicht wissen: Mit einer effektiven Gesichtsmassage könnt ihr den Falten ebenfalls vorbeugen. Wie das geht, zeigen wir euch im heutigen Beitrag.

Wusstest du, dass Gesicht, Kopf und Hals rund 90 Muskeln haben? Das allein 26 davon für deine Mimik zuständig sind? Oft benutzen wir diese Muskeln unbewusst, und jedes Mal, wenn sich diese Muskeln anspannen, hinterlassen sie kurzzeitig feine Linien in unserem Gesicht: So können Menschen an deiner Mimik deinen Gemütszustand ablesen. Mit der Zeit prägen sich die Linien aber im Gesicht ein – auch wenn wir die Muskeln nicht mehr anspannen. Deshalb sind Falten auch eines der Anzeichen dafür, dass wir älter werden: Wir haben einfach schon lange Zeit unsere Gesichtsmuskeln bewusst und unbewusst aktiviert.

Wenn Falten unter anderem dadurch entstehen, dass wir unsere Gesichtsmuskeln anspannen, dann scheint es nur logisch, wenn wir durch das Beruhigen derselben Muskeln Falten glätten und vorbeugen können – soweit, dass die Falten keine Chance haben sich ganz in unser Gesicht zu prägen.

Spannungen einfach loswerden

Eine Gesichtsmassage gehört zu den besten Möglichkeiten unsere Haut zu beruhigen und die Muskeln zu entspannen. Oft bemerken wir gar nicht, dass unsere Haut angespannt ist bis wir uns massieren und fühlen, wie hart die Muskeln unter der Haut sind. Dabei ist es kaum verwunderlich, dass die Muskeln erhärtet sind: Wir aktivieren unsere Muskeln nahezu andauernd und auch im Schlaf! Ist es da erstaunlich, dass unser Gesicht voller Spannungen ist? Besonders an den Schläfen und am Kiefer wird uns das oft bewusst, aber auch die Stirn, der Bereich um die Augen, die Wangen und sogar der Bereich um die Ohren ist davon betroffen.

Wenn du diese Spannungen „wegmassierst“, bemerkst du den Effekt sofort: Du wirst dich ruhiger fühlen und tiefer atmen – und natürlich wirst du jugendlichere Haut haben – ganz natürlich und ohne Geld dafür ausgeben zu müssen.

Was sind die Vorteile einer Gesichtsmassage?

Wenn du deine Gesichtshaut regelmäßig massierst, setzt das gesundheitsfördernde und heilende Stoffe im Körper frei. So entgiften regelmäßige Massagen das Körpergewebe und fördern die Zirkulation. Das Ergebnis ist eine strahlendere und gesündere Haut.

Die Do It Yourself-Gesichtsmassage

Führst du jeden Tag die unten beschriebene Massageroutine durch, wirst du mit der Zeit den Effekt bemerken – glattere, ruhigere und reinere Haut und ein insgesamt jüngerer Look. Doch neben einer gesteigerten Attraktivität wirst du dich auch ruhiger und entspannter fühlen – wie nach jeder Massage.

Die Vorbereitung ist wichtig – diesen Schritt nicht überspringen! Es ist wichtig, dass dein Gesicht sauber ist und dass alle Make-up-Reste entfernt worden sind. Wasche deine Hände unbedingt bevor du mit der Massage beginnst. Wer mag, kann sich sein Lieblingsöl aussuchen und damit das Gesicht einreiben. Die Massage kann im Sitzen oder im Stehen vor einem Spiegel durchgeführt werden.

Die Fünf Minuten Massage für jugendlichere Haut

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  1. Atmen

Meistens atmen wir viel zu flach. Dadurch bekommen die Zellen zu wenig Sauerstoff. Die Folge: Eine verspannte Muskulatur und mehr Stress. Beginne deine Gesichtsmassage deshalb mit drei tiefen Atemzügen. Atme dazu tief durch die Nase ein und fühle wie sich deine Bauchdecke hebt. Atme durch den Mund wieder aus. Das Ein und Ausatmen sollte je drei bis fünf Sekunden anhalten.

Tiefes Atmen hilft unter anderem die Stresslevel zu senken, das Energieniveau zu steigern und den Körper zu entgiften. Wer möchte kann, für diesen Schritt ein ätherisches Öl benutzen, das eine beruhigende Wirkung hat.

  1. Wärmen

Reibe deine Handflächen aneinander, um Wärme zu erzeugen und lege diese dann sanft auf die Augen. Spüre die angenehme Wärme erst dort und führe die Hände dann sanft über das ganze Gesicht. Genieße die Energie zwischen Handflächen und Gesichtshaut.

  1. Stirn und Kinn glätten

Führe den Handrücken in einer fließenden Bewegung über die Stirn – von einem Ende zum anderen und wiederhole dies zehnmal. Lege deine Handfläche dann auf die Nasenwurzel zwischen die Augenbrauen. Deine Finger zeigen in Richtung Haaransatz. Drücke die Handfläche sanft in die Stirn und gleite von den Augenbrauen bis zum Haaransatz. Dort angekommen, lege die Hand erneut an die Nasenwurzel und wiederhole den Vorgang zehnmal. Die feinen Linien auf der Stirn werden so „wegmasssiert“.

Denselben Effekt erreichts du, indem du mit dem Handrücken unter dem Kinn entlangstreichst (10x). Das verbessert zum einen die Blutzirkulation und verhilft zum anderen zu einem strafferen Kinn.

  1. Kiefer, Wangen und Nasennebenhöhlen

Lege deine Hände unter das Kinn: Die Handflächen tragen das Kinn. Presse die Handflächen sanft gegen das Kinn und führe sie dann am Kiefer entlang bis zu den Ohren. Dieselbe Bewegung führst du nun ein wenig höher aus – auf Höhe der Lippen: Führe auch hier die Handflächen von dem Mund bis zu den Ohren. Wiederhole die Bewegung entlang der Wangenknochen. Nehme dann deinen Zeige- und Mittelfinger und lege sie an die Außenseiten deines Mundes. Führe die Finger nun an der Nase entlang bis zu dem Haaransatz (10x). Das befreit unter anderem die Nasennebenhöhlen.

  1. Strahlende Augen und weniger Lachfalten

Für „strahlende Augen“ und weniger Falten um die Augen herum, lege Zeige und Mittelfinger zwischen die Augenbrauen und übe mehrere Sekunden lang Druck aus. Lass die Finger entlang der Augenbrauen bis zu den Schläfen wandern. Massiere die Schläfen mit sanftem Druck. Gleite erneut an den Augenbrauen entlang, aber umkreise nun die Augen und übe auch hier sanften Druck aus (3x).

  1. „Geöffnete“ Ohren

Nimm dein Ohrläppchen zwischen deine Finger und massiere die Stelle sanft. Lass das Ohrläppchen los und lege deinen Finger ein wenig weiter oben am Ohr an – massiere auch diese Stelle sanft mit leichtem Druck. Massiere das Ohr so bis du am oberen Ende deines Ohres angekommen bist. Wölbe deine Ohrmuschel nun für einige Sekunden. Lasse das Ohr sanft los.

  1. Wärmen und Atmen

Zum Abschluss reibst du erneut deine Handflächen gegeneinander und legst diese sanft auf die Augen und das ganze Gesicht. Mit drei tiefen Atemzügen beendest du deine Gesichtsmassage. Rolle die Schultern nach hintern und lächle dein Spiegelbild an.

Die Gesichtsmassage lässt sich hervorragend in deine Morgenroutine einfügen, wenn du zum Beispiel dein Gesicht eincremst oder ein Gesichtsöl aufträgst. Noch dazu hilft die Massage dabei, dass du sofort wacher wirst. So verlierst du keine Zeit und die Routine wird einfacher, so dass du sie auch eher regelmäßig ausführen kannst. Welche Veränderungen hast du an deiner Gesichtshaut bemerkt, nachdem du die DIY-Gesichtsmassage in deine Morgenroutine eingebaut hast?

Wir freuen uns auf eure Kommentare!