Pigmentflecken, Fältchen oder Akne: Chemische Peelings können bei vielen Hautveränderungen – ob krankhaft oder altersbedingt – gute Dienste leisten. Die Vorteile dieser Peelingmethode liegen klar auf der Hand: Ein chemisches Peeling ist nicht invasiv, also geht im wahrsten Sinne des Wortes nicht „unter die Haut“ in Form von Messer und Skalpell. Außerdem lässt es sich in unterschiedlichen Abstufungen durchführen. Mal ganz sanft in Cremes und Gels, mal stärker im Kosmetikstudio oder beim Hautarzt.

So funktioniert das Fruchtsäurepeeling

Der Einsatz des dermatologischen Alleskönners sollte allerdings gut durchdacht werden. Denn: Säure ist Säure! Behandlungswunsch und –methode gehören deshalb in die Hände von Profis. Zu den beliebtesten und bekanntesten chemischen Peelings zählt das Fruchtsäurepeeling. Es trägt einen Teil der oberen Hautschicht ab und regt dadurch die Kollagenbildung im Körper an. Die Folge: Die Haut bildet sich stärker neu. Fältchen, Akne, Narben und Pigmentflecken können deutlich reduziert werden. Gleichzeitig verfeinern sich die Poren und das Hautbild wird klarer und jünger. Je höher die Konzentration der Säure ist, desto penibler und genauer muss auf die Einwirkzeit geachtet werden. Hier reichen manchmal nur wenige Minuten. Danach muss die Säure schnell neutralisiert werden, da es sonst im schlimmsten Fall zu Verätzungen kommen kann.

Achtung – Chemische Peelings sind nicht für jeden Hauttyp geeignet!

Vorsicht ist auch bei sensibler und zu Rötungen und Irritationen neigender Haut empfohlen. Sie kann durch chemische Peelings zu stark gereizt werden. Ähnliches gilt für Couperose-Patienten, deren Durchblutung im Gesicht durch ein chemisches Peeling eher negativ verstärkt würde. Hier müssen Chancen und Risiken der Behandlung sorgsam gegeneinander abgewogen werden.

Damit sich die Haut langsam an die Fruchtsäure gewöhnen kann, beginnt die Kosmetikbehandlung schon Wochen vor dem ersten Peeling mit vorbereitenden Cremes. Auch sie enthalten bereits geringe Mengen der Fruchtsäure. Anschließend findet die erste Sitzung statt. Je nach Behandlungserfolg und –wunsch kann das Fruchtsäurepeeling alle paar Wochen wiederholt und in seiner Intensität gesteigert werden. Die höchste Konzentration liegt meist bei 70% und bleibt nur wenige Minuten auf der Haut.

Noch stärker als Fruchtsäure?

Wer nur eine einmalige Behandlung wünscht, für den können noch stärkere chemische Peelings in Frage kommen. Das TCA-Peeling beispielsweise bewirkt nach wenigen Tagen eine regelrechte Schälung der Haut und sorgt somit für schnelleren Erfolg als ein Fruchsäure-Peeling.

Am Anfang einer jeden Behandlung sollte zunächst eine ausführliche Beratung stehen. Wer langsam in das Thema chemische Peelings einsteigen möchte, für den eignen sich auch Gesichtsbehandlungen bei uns im Day Spa Mainz. Gerne beraten wir Sie auch zu entsprechenden Pflegeprodukten. Fragen Sie einfach nach!

Ihre Heike Ackermann